Juli 2008


Salut. Heute haben Hannes und ich unseren ersten größeren Ausflug gemacht. Eigentlich wollten wir nur in eine Therme gehen. Doch wie es der Zufall wollte haben wir uns gleich einmal verfahren und sind am Ende auf einer Halbinsel herausgekommen. Dort war es wunderschön, also haben wir beschlossen eine Wanderung am Strand zu machen. Doch die Flut kam immer näher und wir konnten nicht mehr zurück, somit mussten wir eine Steilküste aus Sand hochklettern, was wirklich kein Zuckerschlecken war. Oben angekommen sind wir dann zum Thermalbad nach Parakai gefahren, was sich als stinknormales Freibad mit warmem Chlorwasser entpuppt hat. Am Vormittag hatten wir echt Glück mit dem Wetter, aber am Nachmittag hat es wieder in Strömen geregnet. Dies hatte zur Folge , dass die Straßen, die so schon in einem schlechtem Zustand sind, auch noch überflutet waren. Das war ein Spaß und dann ist unser Auto, ca. 25cm im Wasser stehend, auch noch verreckt. Auf jeden Fall haben wir immer viel Spaß und haben jetzt schon einen größeren Teil Neuseelands erkundet, als wir eigentlich heute wollten.

Hallihallo. Das arbeiten mit den Behinderten wird immer lustiger, kann aber auch das Ein- oder Andermal ziemlich anstrengend sein. Hier sind nämlich zwei Menschen, die den ganzen Tag erzählen, dass ist wirklich eine Geduldsprobe. Aber bis jetzt habe ich das alles bestanden. Auf den Fotos könnt ihr sehen, wo ich arbeite und Wohne. Auf dem oberen rechten Foto seht ihr Louise, die den ganzen Tag sagt, dass man heute nicht arbeiten soll. Sie wäre bestimmt eine gute Chefin. Es gibt einen wunderschönen großen Garten, der von der Gartengruppe gepflegt wird. Heute habe ich meinen ersten offiziellen freien Tag. Wir waren schon ein bisschen Auckland City anschauen und gerade sind wir noch zum Te Henga Beach gefahren. Dort hat es aus Kannen gegossen, aber es war trotzdem schön, bei so einer umwerfenden Landschaft. Ja genau, fahren, ein anderer Freiwilliger, Hannes, und ich haben uns zusammen einen Mazda Capella gekauft. Das ist so lustig, hier kann man innerhalb von fünf Minuten ein Auto kaufen und für das umschreiben bezahlt man gerade einmal 9$. Jetzt haben wir uns also eine Grundlage geschaffen um Neuseeland zu erkunden. Es kann losgehen… Danke für die vielen Kommentare auf meinem Blog, macht weiter so, es ist schön von Euch allen zu hören. Bis bald Euer Johannes

Gidday! Es ist wirklich unglaublich hier. Zurzeit sind im Durchschnitt um die 10 °C und es regnet sehr oft. Heute hatte ich also meinen dritten Arbeitstag, die meisten der Behinderten sind unglaublich nett. Es gibt einige, die fast alles selbstständig erledigen können, und dann gibt es wieder andere, denen man sehr stark helfen muss. Ich arbeite hier also fünf Tage in der Woche, jeweils 8 Stunden lang, dabei gibt es verschiedene Schichten, zum Beispiel die Mittelschicht, in welcher wir immer in eine Halle fahren, die sich Helios nennt. Dies ist eine Einrichtung, wo die Hilfebedürftigen beschäftigt werden, vom Sport, übers Malen bis zum Schauspiel. Wenn das Wetter schön ist machen wir auch Ausflüge, heute Nachmittag waren wir zum Beispiel im Arataki Visitors Centre. Das schönste ist aber, dass man nach der Arbeit immer noch Orte besuchen kann, die einfach nur Traumhaft sind. Diese Woche waren wir noch auf dem Mount Eden, einem alten Vulkankrater, der mitten in Auckland ist. Und das heutige Feierabendsziel war Cornwallis, ein wunderschöner Strand. Hoffentlich geht es euch allen gut. Ach und das wichtigste natuerlich noch zum Schluss, danke fuer meinen ersten Cousin. Alles Gute!

Juhu! Ja, ich bin da. Und hier ist es verdammt schön. Nach meinem 24 Stunden langen Flug, der sich auch noch wegen Unwetter verzögert hat bin ich nun genau unter Euch allen. Silke, unsere Ansprechpartnerin hat mich vom Flughafen Auckland abgeholt und dann sind wir zu Hohepa gefahren. Hier wurde mir ein Zimmer zugeteilt, ich wohne mit Lukas, einem weiterem Freiwilligen, und 5 Behinderten im Parzivalhouse. Wir leben in einer Gemeinschaft, wo wir zusammen essen, putzen und so weiter. Morgen habe ich noch Schontag, am Mittwoch bekommen wir dann unsere Arbeitseinweisung. Nachdem ich mein Zimmer eingerichtet habe sind wir mit einem Freiwilligen, der nur noch zwei Wochen ableisten muss, zum Pihabeach (an der Westküste) gefahren. Atemberaubend, sag ich da nur. Hier ist zwar gerade Winter, aber es ist trotzdem ein wunderschöner Anblick, wie die Wellen auf den Lion Rock zerschellen. Jetzt muss ich erst einmal schlafen gehen, da ich ja noch 10 Stunden aufzuholen habe (Zeitumstellung).

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