… ja, so waren unsere freien Tage. Am Mittwoch sind wird Richtung Südosten aufgebrochen, dort liegt die Halbinsel Coromandel Peninsula. Als erstes wollten wir eigentlich den Castle Rock erklimmen, was wir aber nicht auf die Reihe gebracht haben, da durch die großflächigen Rodungen der Wanderweg verloren gegangen ist. Dafür haben wir dort in der Nähe den Waiau Wasserfall und einige Kauribäume gefunden, welche einem jetzt aber alle ziemlich klein vorkommen. Einer unserer Arbeitskollegen ist ein bisschen alternativ eingestellt und hat früher das Driving Creek Cafe, in Coromandel Town, mitbetrieben. Also haben Hannes und ich dort eine kleine Pause eingelegt und uns leckere Milchshakes, im Hippiecafe, gegönnt.
Danach sind wir zum New Chums Strand gefahren, das ist ein sehr ruhiger und einsamer Strand, zu dem keine offiziellen Wege führen und er zählt zu den 10 Weltschönsten Stränden.
Nun war es auch schon relativ spät und wir hatten den Hot Water Beach als unser Nachtquartier ausgesucht, also ging es direkt dort hin. Man kann hier eine Stunde vor Ebbe bis eine Stunde nach Ebbe auf einem vielleicht einhundert Meter breitem Strandstück sein Loch in den Sand graben und trifft dort auf heißes Wasser, an manchen Stellen sogar so heiß, dass die Leute dann verrückt herumspringen, wenn sie hineinlaufen. Zum Glück war gerade Ebbe und wir haben uns ein Loch gegraben, was aber nicht so perfekt und ziemlich klein war. Also sind wir am nächsten Morgen zeitig aufgestanden, haben unsere Schaufel und unseren Spaten, die wir von der Gartengruppe ausgeliehen hatten, genommen und uns ein schönes großes Loch geschaufelt. Jetzt haben wir beide schöne Blasen an den Händen. Ja, wie gesagt war dann der zweite Tag eher feucht und wir haben unseren Plan hingeschmissen, sind noch zu der Cathedral Cove gefahren, welche aus zwei Buchten, die durch einen großen Felsen mit Tunnel dadurch verbunden sind.
Natürlich ist alles ohne Menschenhand entstanden. Danach sind wir Richtung Heimat gefahren. Auf dem Heimweg wollten wir eigentlich einen ausgesuchten Wanderweg gehen, aber leider haben wir uns ein bisschen verfahren und sind dann einen Weg gegangen, der 11 Kilometer über saumäßigsten Boden ging. Und zu allem fing es auch noch nach einer viertel Stunde mit Regnen an. Hannes und ich wussten zu der Zeit noch nicht, dass der Weg über drei Stunden dauert.
Durchgenässt (und ich bin auch nur einmal ausgerutscht) sind wir am Auto angekommen. Also es war wieder einmal sehr abwechslungsreich und so kann es weiter gehen. Bis bald…
Oktober 2008
24 Oktober, 2008 - 13:40
21 Oktober, 2008 - 20:49
Hallo,
am Sonntag war wieder Outingtag und wir sind nach Muriwai zu den Vogelkolonien gefahren, dort sitzen etliche von Vögeln auf Felsen oder Felsvorsprüngen. Es ist echt schön anzusehen gewesen.
Sogar Louise habe ich aus dem Auto bekommen, was wirklich an ein Wunder grenzt, da sie immer im Van sitzen bleiben will und dies auch durchsetzt.
Am Abend waren Sonja, Lukas und ich noch in einer unbewohnten Bucht, der Mercer Bay. Dort führen keine Straßen bzw. Wege hin, nur ein Trampelpfad der sehr steil und gefährlich ist. Es wurden sogar von Einheimischen ein Paar Seile befestigt, damit man die Felsen herunterklettern kann. Nachdem wir dann wieder oben waren haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang anschauen können. Bis bald
16 Oktober, 2008 - 19:33
Also wir wussten zuerst gar nicht so richtig, was wir machen sollten, da wir am Mittwochabend mit Catriona wieder Skifahren wollten. Da der Surf in Raglan, einer wunderschönen Gegend, mit einem einzigartigen Strand, so gut sein sollte haben wir den Zweistundenweg auf uns genommen.
Es war Hammer! Die Wellen waren perfekt und das Wetter hat dann auch noch mitgespielt. Wir sind unsere ersten grünen (ungebrochenen) Wellen gesurft. Zum einem ist es gut, dass wir nicht am Wochenende frei haben, da nicht so viel los ist, im Wasser und am Strand. Zum anderem verpassen uns die hübschen Mädchen natürlich dann immer.
Am Abend war ich dann alleine mit Catriona Skifahren, da Hannes schwer verletzt war. Nein, er hatte nur eine kleine Wunde vom surfen.
Heute sind wir dann mittags, mit Senem und ihrem Freund, Richtung Wüste gefahren. Und wieder einmal haben wir den ganzen Tag im Sonnenschein verbracht. Es war vielleicht sogar ein bisschen zu viel.
Die ganze Zeit sind wir mit den Boogieboards die Dünen heruntergebrettert, direkt in den kühlen Bach. Es war bloß so verdammt schwer die steilen Dünen danach wieder hochzuklettern. Könnt ihr Hannes auf dem Foto sehen? Danach sind wir noch baden gegangen um uns vom Sand, der wirklich überall war, zu befreien.
10 Oktober, 2008 - 16:59
…so ähnlich kann man unsere Freien Tage beschreiben.
Hallo erstmal, so ihr wollt ja bestimmt wieder alle wissen, was Hannes und ich an unseren freien Tagen gemacht haben. Um es gleich mal vorweg zunehmen, der Wettergott wollte nicht so richtig mitspielen, also haben wir nichts Weltbewegendes gemacht. Am Mittwoch waren wir in Newmarket, einem Viertel von Auckland, shoppen. Aber irgendwie war da nur jeder hundertste Laden für Männer, wie das halt so ist.
Gestern haben wir erstmal schön ausgeschlafen, was ganz schön ist, wenn man immer 6.30 oder 8.00 zu arbeiten beginnen muss. Danach sind wir einmal um den Manukau Harbour gefahren, da wir leider beide unsere Kameras vergessen hatten musste ich dasselbe mit Lukas und Sonja nochmals machen. Es ist wirklich voll schön, auf der einen Seite der Halbinsel ist idyllischer, ruhiger Strand und auf der anderen die raue Steilküste.
Jetzt muss ich wieder arbeiten und habe gerade ein bisschen mit Jason, dem Gitarrenhero (im Verstimmen) gespielt.









