Also die Suedinsel ist einfach Hammer…

Milford Sound

Delphine

Spermawal
Bis bald…
23 Dezember, 2008 - 17:59
Also die Suedinsel ist einfach Hammer…

Milford Sound

Delphine

Spermawal
Bis bald…
5 Dezember, 2008 - 13:17
Das war ein cooles Wochenende. Also am Mittwochmorgen sind wir um acht Richtung Süden aufgebrochen. Gegen eins haben wir dann den Startpunkt des Tracks auf den Schicksalsberg, in Wirklichkeit Mount Ngauruhoe genannt, erreicht. Die Sicht war gleich null, aber der Weg war gut ausgebaut, aber dann am Fuß des Vulkans angekommen ging kein wirklicher Track mehr hoch, sondern es waren nur noch ab und zu ein paar Holzlatten in das gehärtete Magma gesteckt. Nach einigen Latten haben wir die folgenden nicht mehr gefunden, aber da wir wussten, dass wir immer Bergauf gehen mussten war das nicht so schwer. Es war echt hart. Die kleinen Steine erschwerten den Aufstieg maßgebend, ein Schritt vor und drei zurück und wir sahen nichts.
Wir fühlten uns echt wie Frodo und Sam, die Temperatur lag bei gefühlten 0°C. Der höchste Punkt ist 2291 Meter hoch und ein großer Krater, der mit Wolken gefüllt war kam zum Vorschein. Jedoch hatten wir dummerweise den Ring vergessen, also suchten wir uns goldene Steine und haben somit Mittelerde gerettet. Es klarte mehr und mehr auf und der Abstieg viel auch wesentlich leichter, weil man einfach wie ein Mondmensch herunter springen kann und von den kiesartigen Steinen gebremst wird. Ich bin auch ein Stückchen auf Schnee heruntergefahren, das war ein Heidenspaß.
Es ist echt total krass wie schnell sich in Neuseeland das Wetter ändern kann, nach wenigen Minuten war keine Wolke mehr zu sehen und wir hatten eine fantastische Aussicht über den ganzen Tongariro National Park.
Um acht wieder am Auto angekommen ging schon langsam die Sonne unter und wir machten uns auf den Weg Richtung Norden, hier schlugen wir am Lake Taupo unser Nachtlager auf und gingen noch eine Runde schwimmen. 
Am nächstem Morgen wiederholten wir dies nochmals und fuhren dann in die schöne Kleinstadt Taupo, wo wir uns den Huka Wasserfall angeschaut haben.
Danach beobachteten wir noch ein paar Leute beim Bungy Jumping und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Jetzt wurde es ernst, ja wir wollten uns aus ca. 4000 Meter höhe aus einem Flugzeug fallen lassen.
Zuerst bekamen wir eine Einweisung und stiegen dann in das nicht ganz vertrauenswürdig aussehende Rosa Flugzeug ein.
D
er
Mensch, dem ich mein Leben anvertraute heißt Mac. Drei Paare waren im Flugzeug und das war schon relativ eng. Beim aufstieg hatten wir einen wunderschönen weiten Blick über das ganze Central Plateau. In 4000 Meter angekommen ging dann die Tür auf und ich sollte meine Füße unter das Flugzeug pressen. Dann ging die Ampel auf grün, er fragte mich ob ich fertig bin und ich antwortete: “Yes, lets go!“. Und wir stürzten ca. eine halbe Minute im freiem Fall, machten während dessen eine komplette Rolle rückwärts und schwebten dann mit vollem Karacho auf die Erde zu, man hatte so eine coole Aussicht und Mac hat uns immer schön gedreht, dass wir überall mal hinschauen konnte. Es war Hammer, dann in ca, 1500 Metern ging der Fallschirm auf und wir flogen noch weitere 10 Minuten ein paar Kurven. Es war einfach einzigartig und ich würde es jeder Zeit wieder tun. Hammer!!! Die Landung erfolgte relativ ruhig und wir setzten auf dem Boden auf. Gegen vier waren wir fertig mit unseren Plänen und auch fix und fertig und traten die Heimreise an.
Einfach einzigartig…