Hallo, erst einmal allen noch ein schönes Jahr 2009. Ich hatte ja 12 Stunden früher als ihr das Vergnügen. Und nun ein kleiner Bericht über unseren megacoolen Urlaub auf der Südinsel. Am 16.12. haben uns Eric, der am Vortag extra aus Deutschland gekommen war, und ich auf den Weg Richtung Süden gemacht. Nach ca. 9 Stunden Fahrt hatten wir die südlichste Stadt der Nordinsel, die zugleich die Hauptstadt ist erreicht. cimg7206Wellington ist sehr schön anzusehen, und alles ist relativ neu und im guten Zustand. Am Folgetag ging es dann mit der Fähre auf die Südinsel, in die kleine gemütliche Stadt Picton. Am selbem Tag haben wir noch unsere Südinselumrundung gestartet. Die Ostküste herunter sind wir dann über große Hügel, die Strohartig bewachsen waren, nach Kaikoura gefahren. Whalewatching musste einfach bei so einem Hammer Wetter gemacht werden. Wir haben zwei große Spermwhales gesehen, einfach riesige Tiere, und wenn sie dann abtauchen versuchen alle das Photo schlechthin zu schießen, nämlich das mit der Schwanzflosse über Wasser. Danach ging es nach Christchurch, hier verbrachten wir den ganzen Tag und schauten uns die Stadt mit britischem Stil an, das war der einzige Tag an dem es richtig geregnet hat. Also sind wir ins Kiwimuseum gegangen und haben uns das neuseeländische Nationaltier angeschaut, es ist so süß und flauschig, ich hätte am liebsten einen mitgenommen. Weiter ging es auf die Halbinsel Akaroa, wo wir nächtigten und am nächstem morgen um 5 aufstanden um zum Mt.Cook, dem größten Berg neuseelands zu fahren, jedoch hatten wir nicht bedacht, dass die ländlichen Tankstellen erst um 9 aufmachen, womit sich alles etwas verschoben hat. Aber kein Problem für uns sind wir dann also über die türkis schimmernden Seen Tekapo und Pukaki auf den zum Dorf Mt.Cook gefahren und sind dort 6h im Schneesturm gewandert.

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Durchnässt kamen wir wieder im Dorf an und teilten uns mit zwei Holländern eine Ferienwohnung um unsere Klamotten zu trocknen und eine schöne Dusche zu nehmen. Dunedin war unser nächtes Ziel, auf dem Weg dorthin sind wir noch eine Stunde in der unendlichen Ebene von Rohan herumgelaufen. Die steilste Straße der Welt soll die Dunediner Baldwin Street sein, kam uns irgendwie nicht so vor, weil wir eine Frau gesehen haben die am Berg angefahren ist. Nicht weit weg ist die Halbinsel Otago, wo wir eigentlich Pinguine sehen wollten, jedoch dann nur unendlich viel Hasen uns Albatrosse zu Gesicht bekamen.

dsc00219-desktop-auflosungcimg7364-desktop-auflosungVon Dunedin sind wir direkt zur Westküste nach Te Anau gefahren, wo wir in der schönen Stadt ein Film anschauten, indem einer die schönsten Stellen des Fjordland Nationalparks aufgenommen hat. Dann fuhren wir in die 150km lange Sackgasse nach Milford Sound, was ein Fjord ist. Hier machten wir eine Bootstour bis auf den Ozean, es war einfach einzigartig wie das Wasser sich von den steilen Felsen über 1000m hinabstürzt.

dsc00318-desktop-auflosung cimg7513-desktop-auflosungAuf dem Rückweg verfolgte uns eine Gruppe Delphine, das war ein Spaß, wie sie immer in der Welle vom Boot herumsprangen. Weiter ging es nach Queenstown, wo wir Weihnachten feierten und uns eine Weißwasser Raftingtour, auf dem Shotoverfluss, gönnten. Das war auch top, zum einen hat es voll Spaß gemacht die Stromschnellen herunter zufahren, zum anderem war es eine einzigartige Natur und wir haben viel über die dsc00454-desktop-auflosungGoldsucher gehört, die an diesem Fluss aktiv waren.

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Queenstown liegt an einem See und in einer Bergigen Region wo viel von Herr der Ringe gedreht wurden ist, also sind wir noch auf einen Berg gefahren, auf dem auch noch etliche wilde Tiere waren. Weiter ging es nach Wanaka, wo cimg7576-desktop-auflosungwir den Rocky Mountain bestiegen und am nächsten Tag flogen wir mit einem kleinem Flugzeug in die Berge herein, wanderten dort ein paar Stunden und wurden dann von einem Schnellboot wieder abgeholt, dies nennt sich Sibirische Erfahrung.

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Als nächstes waren die Gletscher dran, zuerst der Fox und dann der Franz Josef, welchen wir auch bestiegen haben, eine lange Treppe aus Eis führte uns mitten hinein und machte einzigartiges blaues Eis sichtbar. Weiter auf dem Weg Richtung Norden übernachteten wir in Hokitika, wo es eine Glühwürmchenhöle gibt, die wirklich ansehenswert ist. Nachdem wir wieder ein bisschen in das Landesinnere gefahren waren hatten wir den Arthurspass erreicht und bestiegen dort einen über 2000m hohen berg, ohne Wanderweg versteht sich.

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Es war sau heiß, sau steil und sau gefährlich, weswegen wir ca. 20m vor der Spitze, nach einer kleinen Pause im Schnee, kehrt machten. Weiter im Norden gibt es Felsformationen, die aussehen, wie Eierkuchen übereinander gestapelt, und deswegen auch Pancakerocks heißen. dsc00566-desktop-auflosung1

In Nelson verbrachten wir dann Silvester und genossen den wolkenlosen Himmel am Stadtstrand. dsc00611-desktop-auflosungGanz im Norden waren wir danach, an der Farewell Spit, dies ist eine Sanddüne, die 25km in den Ozean hineinragt, wir sind ca. 3km gelaufen und haben uns dort auf die Düne gelegt. Es war fantastisch, auf der einen Seite war der ruhige Golden Bay und auf der anderen die ungebändigte raue See. Und den Eric seine Haut sah danach aus, wie einmal mit dem Bügeleisen drüber gefahren.

dsc00624-desktop-auflosungDanach waren wir, bei Michael, einem Arbeitskollegen von mir, sein Dad hat ein Bungalow am Golden Bay, hier sind wir mit Blowkarts (Karts mit Segeln) über den Strand gefahren, sind klettern gegangen und haben uns den schönen Abel-Tasman-Nationalpark angeschaut. dsc00644-desktop-auflosungDanach ging es weiter zum Heaphy Track, schön war er, 78km in vier Tagen war ja nicht so das Problem. Zuerst geht er durch so etwas wie Regenwald und danach einen Tag am Heaphy Fluss entlang und am letzten Tag an unberührten Stränden. Alles durch den Kahurangi Nationalpark. Wir hatten nur ein paar kleine Probleme, Eric hat sein Essen vergessen, d.h. wir hatten für einen Nahrung mit. Das andere war, dass es in der ersten Nacht zu kalt war zum schlafen, in der zweiten zu hart und in der dritten alles voll mit Sanflys, die sind wie Mücken, nur kleiner. Aber sonst war es echt schön und eine Erfahrung. Fix und fertig sind wir zum Schluss noch in die Marlborough Sounds gefahren, auch so etwas wie eine Fjordlandschaft und haben entspannt. Dort war es wie im Paradies. Alles in allem war es ein echt cooler Urlaub und wir hatten jeden Tag etwas zu tun, das Auto hat durchgehalten (war ja unser Zuhause), wir haben durchgehalten und es wird uns immer in Erinnerung bleiben.

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Danke noch für die Weihnachtskarten und Weihnachtsgeschenke.

Bis bald…