Kia Ora,
ja wir sind zurück aus dem hohen Norden, wo die Maoris beheimatet sind.
Also ich erzähl mal der Reihe nach. Am Dienstag sind wir also mit ein bis zwei Stunden Verspätung losgefahren, uns wurde gesagt, dass wir dort vom ganzen Dorf willkommen werden. Tatsache war jedoch, dass uns drei Maoris empfangen wurden sind. Aber es war trotzdem ganz cool, da so eine alte Frau auf Maori gesungen hat und ne Rede gehalten hat, dann war es an uns deutschen Freiwilligen ein Lied zu singen, jedoch war das einzige, das wir alle kannten“ Alle meine Entchen“. Alle mit voll verkrampftem Gesicht, um uns das Lachen zu verkneifen, haben wir dann gesungen. Ein Empfangsessen sollte es auch geben, das mussten wir uns dann jedoch zu 99% selbst machen, und geschmeckt hat es auch nicht. Aber egal. Geschlafen haben wir da also alle zusammen in einem großem Raum, das war die Moria Marae.
Weiter ging es am nächsten Tag in die Bay of Islands, leider hatten wir mit dem Wetter nicht ganz so viel Glück, aber trotzdem voll schön da.
Doch am coolstem war definitiv der Donnerstag, zuerst sind wir eine unbefestigte Straße etwa drei Kilomteter in den Wald hineingefahren, was uns dort erwartete war der Hammer.
Dort lebten ein paar Familien, wie in der Steinzeit. Voll beeindruckend, sie hatten alles was sie brauchten, dazu gehörten jedoch nicht Strom und fließendes Wasser. Das war eine krasse Erfahrung, sie arbeiteten um zu überleben. Auch viele Tiere hatten sie, so zog uns das Arbeitspferd eine Runde im Gelände herum. Danach ging es auf nach Oponuni, wo ein uns ein Boot zu anderen Site der Bucht brachte. Dort gibt es nur Sand, man kann also von einer Wüste sprechen. Mit den 5 Guys, die wir mit uns hatten sind wir auf Bodyboards die Dünen heruntergebrettert. Das war vielleicht lustig, man konnte direkt bis in den Ozean fahren und ist dann noch auf der Oberfläche weitergeschlittert.
Das war voll cool!
So, am Abend gab es noch ein schönes Lagerfeuer, wo uns eine Maorifrau schöne Lieder vorgesungen hat und am Freitag sind wir dann über den Kauriwald mit den großen Bäumen wieder zu Hohepa gefahren.
Bis bald, euer Johannes










